Pferdegestütztes Erfahrungslernen

EponaQuest_Linda Kohanov
Linda Kohanov mit ihrer Stute Rasa

⇒ präsent sein

⇒ Selbstreflexion

⇒ Alltagsmuster transformieren

⇒ innere Klarheit erlangen

⇒ Zielfokusierung

⇒ raus aus der Opferrolle in die Eigenverantwortung

Die EponaQuest® Arbeit wurde von Linda Kohanov und ihrem Team
in Arizona USA entwickelt. Es geht hierbei darum, mithilfe von Pferden
an der eigenen persönlichen Entwicklung zu arbeiten. Das verhilft uns
zu einem harmonischeren, bewussteren Umgang mit uns selbst und
den Menschen in unserem Umfeld. Ebenso bekommen wir einen tieferen
Zugang und eine neue Sicht zu den Pferden.

„Sei wie ein Spiegel“, schrieb der chinesische Weise Chuang Tzu.
„Ein Spiegel sucht nicht nach Dingen und er erschafft sie nicht,
sondern heißt alles willkommen und reagiert auf alles, das vor
ihm erscheint.“ Dies ist eine treffende Beschreibung der Essenz,
des ewig spiegelnden Geistes des Pferdes.
(Quelle: Linda Kohanov „Botschafter zwischen den Welten“)

Warum eignen sich besonders Pferde für diese Arbeit?

Pferde eigen sich besonders für diese Arbeit, da sie als Flucht- und Herdentiere
sehr fein auf ihre Umwelt reagieren. Sie nehmen jede subtile Veränderung wahr
und reagieren entsprechend darauf. Das hat ihnen über Millionen von Jahren
das Überleben in freier Wildbahn gesichert.

Obwohl das Pferd in unserem Kulturkreis heutzutage seine Aufgabe als Arbeitstier
weitestgehend verloren hat, zieht es immer noch viele Menschen magisch an:
Pferde urteilen nicht über uns. Sie leben im Hier und Jetzt und fühlen sich in
unserer Gegenwart wohl – wenn wir authentisch sind.

Beim pferdegestützten Erfahrungslernen machen wir uns dies zu nutze.
In der Mensch-Pferd-Begegnung können wir Muster und Verhaltensweisen erkennen,
die uns vielleicht noch unbewusst sind sowie neue Wege ausprobieren.
Pferde sind geduldige Lehrer und suchen immer nach einer Verbindung zu uns. Das liegt in
ihrer Natur als Herdentier. Sie kommunizieren non-verbal und das gibt uns die
Möglichkeit auch auf diese Ebene zu treten. Wir lernen unseren Körper bewusst
einzusetzen und genau zu beobachten, welche Emotionen gerade bei uns hervorgerufen
werden.

In der Einzelarbeit und in den Seminaren sind die Emotionen und das Erkennen der Botschaften,
die dahinter liegen, ein Schwerpunkt der Arbeit. Auch der Umgang mit Grenzen, sowie den Körper
als Wahrnehmungsorgan zu nutzen sind ein Bestandteil des pferdegestützten Erfahrungslernens.
Amerikanische Forscher haben mittlerweile bewiesen, dass Lernerfahrungen, die an emotionale
Erlebnisse gebunden sind, eine Vielzahl von neuen neuronalen Verbindungen im Gehirn schaffen.
Sind die emotionalen Erlebnisse positiv und an authentische Erfahrungen geknüpft, ist der Effekt
der neuronalen Verknüpfungen noch stärker.

Weitere Literatur hierzu finden Sie in dem Buch „Moleküle der Gefühle“, von Candace Pert und
Hainer Cober.

Literatur von Linda Kohanov:
„Das Tao des Equus“
„Botschafter zwischen den Welten“
„Der bewusste Weg mit Pferden“ (Buch mit Kartenset)
„Power of the herd“ (bisher nur in Englisch verfügbar)